Eigentlich war ich bis dahin kein Husky-Fan, aber als ich sie in unserem Tierheim in Istanbul sah, war es um mich geschehen. Diese kleine, eigensinnige Hündin kam mit nach Deutschland und es hat fast ein Jahr gedauert, bis ich ihr Vertrauen gewinnen konnte. Sie war durch und durch ein Husky, liebte aber meinen Mickey über alles, er konnte keinen Schritt ohne sie machen und notgedrungen musste er auch seinen Liegeplatz mit ihr teilen. Türkis hat ihn sogar vor Angriffen durch andere Hunde beschützt, und so klein wie sie war, hatte sie eine unglaubliche Aura, die sogar viel größere Hunde vor ihr zurückweichen ließ.
Türkis war eigentlich kerngesund, ein absolutes Power-Paket, bis zu diesem extrem heißen Tag im Sommer 2007.
Sie fing auf einmal an, hinten zu humpeln und konnte abends schon nicht mehr aufstehen. Ich brachte sie in die Tierklinik, aber dort wusste man auch keinen Rat. In der zweiten Klinik Lüneburg wurde ein MRT gemacht und es wurden Ödeme im Kleinhirn festgestellt. Dann ging es ihr immer schlechter, ein Organausfall nach dem nächsten. Da die Behandlung in Lüneburg für meinen Geschmack nicht ausreichend war, überführte ich sie in die Klinik nach Henstedt-Ulzburg. Dort kümmerte sich Frau Dr. Simon rührend um meine kleine Husky und es ging ihr ein paar Tage wieder besser. Dann wieder extrem schlechte Blutwerte und als letzte Möglichkeit blieb eine Blut-Transfusion von einem anderen Hund. Das hat meine kleine Maus jedoch nicht mehr gerettet, sie starb noch während dieser Infusion.
Wir waren alle geschockt, wie es sein kann, dass dieser kerngesunde Hund innerhalb von 10 Tagen ohne ersichtlichen Grund einfach so wegstirbt.
Kleine Maus, wir haben Dich sehr lieb gehabt und hoffen, Dich eines Tages wiederzusehen!